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Veranstaltungen

An der Landesmusikakademie Niedersachsen ist die ganze Vielfalt der Musik zuhause. Musikschaffende finden hier optimale Proben-, Arbeits- und Auftrittsbedingungen. In Konzert sind sie hautnah zu erleben – lebendig, frisch, direkt aus der Werkstatt. Seien Sie herzlich Willkommen in dieser besonderen Atmosphäre!

Neu erschlossen als Spielstätte ist der Musiksalon der Villa Seeliger. Mit seiner besonderen Lage und Bedeutung für die Stadt Wolfenbüttel freuen wir uns, wenn er von vielen Menschen der Region als Veranstaltungsort entdeckt wird. Alle Besucher möchten wir bitten, uns dabei zu helfen, das historische und denkmalgeschützte Interieur zu erhalten. Dazu kann schon die Wahl der Schuhe beitragen: Flache Schuhsohlen beanspruchen das Parkett beispielsweise deutlich weniger als hochhackige Schuhe.


Villa mit "Stiel" #2


Villa mit Stiel

16. Februar, 18.30 Uhr

Das Summertime und die Landesmusikakademie Niedersachsen kooperieren für eine ganz besondere Veranstaltungsreihe, die Villa mit „Stiel“. Nach der wundervollen, restlos ausverkauften Premiere geht die Villa mit „Stiel“ nun mit frischen Bands in die zweite Runde. Mit dabei ist auch der nicht mehr so geheime Geheimtipp der Region SON, Lucas Uecker vom Akustik-Punk-Trio Liedfett und Polaroit.

Tickets: Veränder.Bar in Wolfenbüttel und (sofern Restkarten vorhanden) an der Abendkasse.


TRIO halbsieben

Musiksalon: TRIO halbsieben

Freitag 1. März, 20.00 Uhr

Das Trio halbsieben hat sich musikalisch keine Grenzen gesetzt. Es hat Spaß an neuen Werken, unbekannten Klängen oder Tönen. Mit Flöte, Klarinette und Fagott entführt das Holzbläser-Trio das Publikum auf eine faszinierend, dynamische und lustvolle Reise quer durch die Epochen. Ihre Heimatstadt Hannover haben Franziska, Maher und Shantala bereits erobert, jetzt gastiert das TRIO halbsieben erstmals in Wolfenbüttel.

 

Tickets: 10 € (Zzgl. VVK-Gebühren) an allen Vorverkaufsstellen oder bei adticket.de


Lesemarathon der Deutsch Italienischen Kulturgesellschaft

Musiksalon:

Lesemarathon Alessandro Manzoni am 7. März 2019

Zum vierten Mal beteiligt sich die Deutsch Italienische Kulturgesellschaft am bundesweiten Lesemarathon, bei dem in diesem Jahr Alessandro Manzoni (1785 – 1873) mit seinem Haupterk „I Promessi Sposi“ im Mittelpunkt steht.


Lieder Soiree


08. März – Lieder für Liebende

Musikalisches Porträt mit vielen Neuvertonungen von Cathrin Alisch

Großstadtmärchen aus dem Lesebuch des Lebens von Mascha Kaléko.

Die Dichterin, Mascha Kaléko, wurde als Tochter eines russischen Vaters und einer österreichischen Mutter 1907 am Rande der damaligen Donaumonarchie geboren, war im Berlin der 20-er Jahre zu Hause und galt als ein außergewöhnliches literarisches Talent, bei dem sich auf unnachahmliche Weise wacher Verstand mit weiblichem Charme mischten, politische Schärfe mit Witz und romantischer Ironie. Vor allem aber auch ist ihre Sprache ausgesprochen musikalisch und erlaubt ein Spiel mit den Rhythmen in Text und Ton. – Überraschende Wechsel zwischen Klang und Sprache, in denen sich die Wege der Dichterin spiegeln und das Gestern, Heute, Morgen ineinander verschwimmen – zeitlose Lieder über die Liebe und das Leben zwischen Trauer, Hoffnung und „aufgeräumter Melancholie“.

Cathrin Alisch (Stimme, Gitarre, Geige, Akkordeon) ergänzt durch biographische Details und hat als ausgebildete Musikerin einige der schönsten

Gedichte Mascha Kalékos neu vertont. Anders, als ältere Sprecherkolleginnen, die die jüdische Lyrikerin aus der Sicht eines gelebten Lebens – quasi in Augenhöhe und mit allen Bitterkeiten interpretieren, konzentriert sich die Berlinerin auf die „paar leuchtenden Jahre“ der jungen Mascha in Berlin – heiter, frech und frühlingshaft. Was liegt näher – zumal die ersten Gedichte der Kaléko in waschechtem Dialekt verfaßt sind und auch nach Ku’damm, oder Uhlandstraße klingen sollten.

www.cathalin.de „Eines der lebendigsten Programme, das zu diesem Thema derzeit zu erleben ist.“

In Kooperation mit dem Landkreis Wolfenbüttel.


Christa Wolf Abend


18. März

Christa Wolf Abend der Lessing Akademie.

Aus Anlass des 90. Geburtstags von Christa Wolf lesen Susanne Maierhöfer und Helmut Berthold in Kooperation von Lessing-Akademie und Landesmusikakademie am 18. März 2019 um 19:30 h in der Villa im Wolfenbütteler Seeligerpark Texte der viel diskutierten Autorin.

Christa Wolf, am 18. März 1929 in Landsberg an der Warthe geboren, studierte Germanistik in Jena und Leipzig, arbeitete beim DDR-Schriftstellerverband als Kritikerin und Gutachterin, später auch als Lektorin und Redakteurin. Seit 1962 war sie freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte vor allem Erzählungen, Romane, Essays und Filmdrehbücher. Auch im Westen wurde sie um 1968 mit der Erzählung Nachdenken über Christa T. bekannt, die den Konflikt zwischen gesellschaftlichen Aufgaben und den individuellen Ansprüchen der Protagonistin schildert.

1976 war sie, obwohl seit 1949 Parteimitglied der SED, Mitinitiatorin des Protestes gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns, 1980 erhielt sie den Büchner-Preis, 1987 den Nationalpreis I. Klasse der DDR. 1983 erschien Kassandra, nach eigener Auffassung eine »Schlüsselerzählung« zu Fragen des Geschlechterkonfliktes und der Gefährdung des Friedens.

Nach dem Austritt aus der SED 1989/90, sprach sich Christa Wolf dafür aus, »aus dem eigenen Land heraus Veränderungen« zu bewirken, setzte sich für eine Weiterexistenz der DDR und gegen die befürchtete »Vereinnahmung« durch die Bundesrepublik ein. Ende November gehörte sie mit Stefan Heym und Friedrich Schorlemmer zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs »Für unser Land«.

Die Veröffentlichung der Erzählung Was bleibt (1990) schildert mit autobiographischen Zügen die Überwachung durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR und führte zu einer Diskussion über die Mitschuld der Intellektuellen in der DDR. Nachdem sie als »Verfechterin des Sozialismus« und »Opponentin« des SED-Staates angegriffen wurde, zog sich Christa Wolf aus der politischen Öffentlichkeit zurück und lebte zeitweise in den USA. 2003 erschien Ein Tag im Jahr: 1960-2000, ein biographisch-literarisches Werk, das die persönliche Geschichte der Autorin, den Alltag und die politische Situation in der DDR durch die Schilderung des 27. Septembers eines jeden Jahres beleuchtet. 2010 erschien Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud, eine Reflexion auf grundsätzliche Fragen von Sozialismus und Kapitalismus und Wolfs grundlegende Auseinandersetzung mit dem Gedanken utopischen Schreibens.

Als eine der wichtigsten Stimmen der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts starb Christa Wolf am 1. Dezember 2011 in Berlin. In Kassandra heißt es: »Mit meiner Stimme sprechen: Das Äußerste. Mehr, andres, habe ich nicht gewollt.«


Villa mit "Stiel" #3

30. März 18.30 Uhr

Die Frühlingsausgabe der Villa mit „Stiel“.

Tickets: Veränder.Bar in Wolfenbüttel und (sofern Restkarten vorhanden) an der Abendkasse.


10 Jahre LMA


11. August 2019

Die Landesmusikakademie Niedersachsen feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Zum Tag der offenen Tür gibt es Aktionen und Konzerte.

Mehr Informationen demnächst an dieser Stelle.


Heimvorteil

22. November

Heimvorteil – Tag der niedersächsischen Hausmusik

Informationen folgen.


Tickets für die Veranstaltungen in der Landesmusikakademie

erhalten Sie in der Regel an allen Vorverkaufsstellen

oder online bei adticket.de