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PROGRAMM

TAGUNGEN

Studientag Chorklasse

Fachtag für Chorklassenlehrkräfte

in Kooperation mit HAUPTSACHE:MUSIK! und dem NLQ

15. September 2018

Leitung: Silke Zieske, Gastreferent: Erik Sohn

Der Studientag Chorklasse dient dem fachlichen Austausch unter erfahrenen und angehenden Chorklassenlehrkräften aller Schulformen. Die Landesmusikakademie Niedersachsen lädt Chorklassenlehrkräfte aus Niedersachsen zu diesem Fachtreffen ein, um die Weiterentwicklung, den Ausbau und die Vernetzung der Chorklassen voran zu treiben. Die Teilnehmer*innen erhalten in Workshops, Präsentationen und Diskussionsforen neue Impulse für die Chorklassenarbeit. Sie können sich untereinander austauschen, ihre Chorklassenaktivitäten vernetzen und neue Kolleg*innen bei ihrer Chorklassenarbeit unterstützen. Es werden aktuelle methodische, curriculare und organisatorische Fragestellungen aus dem schulischen Alltag der Chorklassen aufgegriffen. Außerdem wird der Aufbau von Chorklassen in weiterführenden Schulen durch die Arbeitsgruppe „Chorklasse in der Sek I“ unterstützt. Als Gast bereichert diesmal der in vielen Stilen bewanderte Konzertsänger, Vocal-Coach und Chorleiter Prof. Erik Sohn den fachlichen Austausch. Als erfahrene Chorklassen-Dozent*innen sind Silke Zieske und Petra Jacobsen wieder dabei.

Aufgrund der stetig wachsenden Chorklassenszene und der großen Nachfrage findet der Studientag an zwei Standorten statt: In der Katholischen Akademie Stapelfeld für die Szene aus Nordwest-Niedersachsen (1. Jahreshälfte) und in der Landesmusikakademie Niedersachsen in Wolfenbüttel für InteressentInnen aus Südost-Niedersachsen.

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Jahreskonferenz Musikland Niedersachsen

Die Konferenz zur Musikkultur in Niedersachsen mit integrierter Laienmusiktagung

veranstaltet von der Musikland Niedersachsen gGmbH in Kooperation mit der Landesmusikakademie und dem Landesmusikrat Niedersachsen

2.-3. November 2018

Anfang November lädt die Musikland Niedersachsen gGmbH traditionell zur Jahreskonferenz – diesmal nach Wolfenbüttel in die Landesmusikakademie. Hier versammeln sich Macherinnen und Macher aus ganz Niedersachsen und darüber hinaus. Sie lernen, werden inspiriert, finden Positionen, führen Debatten. Sie kommen aus allen Szenen – Festivals und Spielstätten sind da, ebenso Landschaften, Kommunen und Verbände, es treffen sich Musikvermittler*innen sowie Studierende, es kommt das musikalische Netzwerk aus dem ganzen Land. Erstmalig werden gezielt neben den hauptamtlich Tätigen auch das Ehrenamt einbezogen. Die Konferenz soll wachmachen und den Blick öffnen. Sie soll Gemeinsamkeiten und Schnittmengen herausarbeiten zwischen Profis und Laien. Alle lernen von Fachleuten aber ebenso von erfahrenen Akteuren aus der Szene selbst. Das Motto lautet: Aus der Praxis für die Praxis.

Weitere Informationen zu Inhalten, Ablauf, Referenten und Teilnahmebedingungen folgen in Kürze hier

Kurse

Chorklassenleitung

Berufsbegleitende Qualifizierung für niedersächsische Lehrkräfte in fünf Phasen mit Zertifizierung

in Kooperation mit dem NLQ

3.-6. September 2018 (1. Phase)
19.-22. November 2018 (2. Phase)

Leitung: Silke Zieske, Mitwirkung: Markus Lüdke

Chorklassen als eine Form des Klassenmusizierens stellen das Singen in den Mittelpunkt des Musikunterrichts. Das ist neu – und doch auch wieder nicht. Denn das Singen in der Schule war erst im Zuge einer kritischen Musikpädagogik in Verruf geraten. Die Folge: Musik wurde eher analysiert als selber zum Klingen gebracht. Heute besinnt man sich wieder auf das Lied im Unterricht – nicht zuletzt aus der Befürchtung heraus, es könnte uns gänzlich abhanden kommen. Gegenüber den instrumentalen Formen des Klassenmusizierens in der Bläser- oder Streicherklasse bietet die Chorklasse den immensen Vorteil, dass nicht erst Instrumente angeschafft, verteilt und Instrumentalpädagogen hinzugewonnen werden müssen. Jedes Kind bringt seine Stimmbänder ja mit – und die Lehrkraft ebenfalls! In der Chorklasse werden nicht allein die sängerischen, personalen und sozialen Kompetenzen der Schüler entwickelt und gefördert, das Modell trägt auch zur Profilbildung einer Schule bei.

Im Lehrgang werden neben der praktischen Arbeit (Stimmbildung, Liederarbeitung besonders für den Beginn der Chorklassenarbeit, Liedrepertoire und -auswahl) die Chancen nachhaltigen Singens aufgezeigt (Ziele, curriculare Aspekte, Einbeziehung anderer Lernbereiche des Musikunterrichts) sowie organisatorische Hilfestellungen zur Einrichtung einer Chorklasse und zur Elternarbeit geliefert.

Weitere Informationen zu Inhalten, Ablauf, Referenten und Teilnahmebedingungen hier

Handwerk Musikvermittlung

Eine Übersetzungswerkstatt

21.-23. September 2018

Leitung: Markus Lüdke

Kostenanteil: 180,- €, erm. 150,- € (inkl. Ü/VP)

Anmeldeschluss: 24. August 2018

Das Vertrauen auf die ureigenen Kräfte der Musik hat Grenzen. Musik soll zwar für sich stehen und wirken, ganz ohne Vermittlung kommt sie aber nur selten aus. Und die vollzieht sich zumeist außerhalb der Musik – über Vergleiche, Assoziationen oder Analogien zu anderen Sinnes- und Lebensbereichen. Dieser Übersetzungsvorgang beginnt aber nicht erst mit einer Vermittlung. Bereits in der Komposition müssen Klangvorstellungen in Notenschrift übertragen werden, damit sie für andere les- und spielbar werden. Die Übersetzung ist also in der Musik schon angelegt. Darüber hinaus ist sie ein Vorgang des Verstehens, des Zum-Verstehen-Bringens und schließlich auch des Nach- und Neuschöpfens. In der Übersetzungswerkstatt werden das angelegte kreative Potential wie die damit einhergehenden Techniken des Dolmetschens für die Musikvermittlung auf ganz praktische Weise nutzbar gemacht. Gemeinsamkeiten, Entsprechungen, Ähnlichkeiten zu vorgegebener Musik werden nicht nur in Sprache, in Bewegung, Tanz und Raum oder in Grafik und Bild erprobt sondern auch in zunächst paradox anmutenden „Übersprungssphären“ wie dem Fußball, der Mode, der Wissenschaft oder dem Labor.

Angesprochen sind Musik- und Konzertpädagog*innen

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Praktische Grundlagen der Ton- und Aufnahmetechnik

Ein Praxisworkshop

21.-23. September 2018

Leitung: Hendrik Deutsch

Kostenanteil: 180,- €, erm. 150,- € (inkl. Ü/VP)

Anmeldeschluss: 24. August 2018

Der Begriff Tontechnik und der damit in Zusammenhang stehende Themenkomplex stellt für viele ein großes Mysterium dar. In Zeiten der Digitalisierung und dem gleichzeitigem Marktwandel weg von technischen Angeboten für professionelle Studiobetreiber hinzu den Endverbrauchern, verlieren viele Themen in der Ton- und Aufnahmetechnik an Bedeutung, andere handwerkliche Gesichtspunkte wiederum werden sehr relevant. Dieser dreitägige Kurs bietet einen guten Einstieg in die Verstärkung und Aufnahme von Schallquellen mit technischen Hilfsmitteln aus der analogen und der digitalen Welt. Darüber hinaus wird erörtert, welches Wissen und welche Fähigkeiten fundamental für den Start in die Ton- und Aufnahmetechnik sind. Anhand von praktischen Beispielen, wie dem tontechnischen Aufbau einer Konzertbühne oder dem Aufbau einer Aufnahmesituation im Studio, werden die Teilnehmer*innen alle wichtigen Themen und Methoden der Tontechnik kennenlernen. Die Absolvent*innen dieses Kurses werden in der Lage sein, eine Probe oder ein kleines Konzert wohlklingend zu verstärken oder eine Aufnahme mit einfachen Mitteln zu erstellen.

Angesprochen sind alle, die in der musikalischen Band- und Ensemblearbeit mit Konzert- und/oder Aufnahmesituationen betraut sind.  

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Kleines Besteck

Musikproduktion daheim und unterwegs

19.-21. Oktober 2018

Leitung: Hendrik Deutsch

Kostenanteil: 180,- €, erm. 150,- € (inkl. Ü/VP)

Anmeldeschluss: 21. September 2018

Heutzutage ist es oft nicht mehr nötig sich für eine gut klingende Produktion in ein teures Tonstudio einzumieten. Mit schmaler, digitaler Ausrüstung und dem richtigen Wissen lassen sich Zuhause, im Projektstudio, im Proberaum, im Hotelzimmer oder unterwegs professionelle Aufnahmen realisieren. Für den dreitägigen Kurs sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Folgende Themengebiete werden u.a. behandelt: Tontechnische Grundlagen, Grundlagen des Einrichtens der digitalen Aufnahmetechnik, die akustische Optimierung des Raumes mit einfachen Mitteln, die richtige Mikrofonierung, der Aufnahmeprozess, die nachträgliche Audiobearbeitung, das Mixing innerhalb des Computers und das abschließende Mastering. Diese Inhalte werden sowohl am praktischen Beispiel im Computer Schulungs Center in der Villa Seeliger als auch im Lehrtonstudio der Landesmusikakademie Niedersachsen vermittelt. Dabei kann mit mitgebrachten Material der Teilnehmer*innen oder mit vorbereitetem Aufnahmematerial gearbeitet werden. Nach Abschluss des Kurses sind die Teilnehmer*innen in der Lage selbstständig Musikaufnahmen mit den elementaren Methoden zu produzieren.

Angesprochen sind alle, die für ihre Arbeit Aufnahmesituationen mit schmalen Mitteln ermöglichen wollen.  

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Musik im Primarbereich

Berufsbegleitende Qualifizierung für niedersächsische Neigungslehrkräfte in fünf Phasen mit Zertifizierung

in Kooperation mit dem NLQ

6.-9. November 2018 (3. Phase)

Leitung: Marion Heuer, Mitwirkung: Markus Lüdke

Ein Quereinstieg in diesen Lehrgang ist nicht mehr möglich.

Musikalische Bildung ist wesentlicher Bestandteil des „Musiklandes Niedersachsen“. Gleichwohl ist Musik Mangelfach. Es fehlen insbesondere für den Bereich der Grund- und Förderschulen Lehrkräfte mit einer fachlich qualifizierten Ausbildung. Diese Lücke soll geschlossen werden, damit Musik in den Grundschulen möglichst flächendeckend und fachlich ausreichend qualifiziert unterrichtet und Musizieren in das Schulprogramm eingebunden werden kann. Die Inhalte basieren auf den Kerncurricula für das Fach Musik in der Primarstufe und gehen von handlungsorientierten Konzepten aus: Erarbeitung eines vielfältigen Liederkanons, Vermittlung von elementarer Musiklehre sowie Stimmbildung und Hörerziehung im und durch das Singen mit Methoden der Solmisation, Entwicklung einfacher Liedbegleitungen mit Orffinstrumenten, Keyboard oder Gitarre, musikalische Gestaltung und Improvisation, Instrumentenkunde sowie Einbeziehung von Bewegung, Tanz, Szene, Bild und Literatur.

Angesprochen sind niedersächsische Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen, die das Fach Musik unterrichten wollen, aber nicht über eine entsprechende Fachausbildung verfügen.

Weitere Informationen zu Inhalten, Ablauf, Referenten und Teilnahmebedingungen hier

Roter Faden im bunten Programm

Effiziente Strategien für eine Musikvermittlung im Konzertalltag

30. November – 2. Dezember 2018

Leitung: Markus Lüdke

Kostenanteil: 180,- €, erm. 150,- € (inkl. Ü/VP)

Anmeldeschluss: 2. November 2018

In der Konzertgestaltung sind zumeist pragmatische und effiziente Lösungen gefordert. Denn selbst mit den besten Ideen und bei gutem Willen aller Beteiligten bleiben die Ressourcen knapp und die Vorgaben eng gefasst. In den Musikschulen etwa wird das Programm oft durch anstehende Wettbewerbe (Jugend musiziert) vorgegeben; wer hat gerade welches Stück „drauf“, wer kann überhaupt etwas vortragen… Die besseren Schüler spielen gleich in allen möglichen Ensembles, und das zusätzlich zu Soloprogramm und Schule. Separate Probezeit für Projekte außer der Reihe steht kaum zur Verfügung. Und selbst dem, der sich um eine ausgefeilte Moderation ernsthaft bemüht, bleibt im Schulalltag selten Zeit zu intensiver Vorbereitung. Wie also mit solchen Rahmenbedingungen leben – und ihnen auch noch Sinnliches, Sinniges oder gar Hintersinniges abgewinnen? Denn auch ein buntes Repertoire bietet immer noch unzählige „erzählbare“ Aspekte – viel mehr, als sich in einem Programm ausbreiten ließen. Dabei würde einer, schlüssig dargestellt, in der Regel schon genügen. Die Entwicklung von Lösungsstrategien und überzeugenden Präsentationsformen für solche Situationen steht im Zentrum des Seminars. Spielräume für die Konzertgestaltung werden aufgezeigt und erschlossen, Formmodelle aus anderen Kunst- und Unterhaltungssparten spielerisch erprobt, effiziente Arbeitstechniken eingeübt und verschiedene Konzepte auf ihre Realisierbarkeit überprüft.

Angesprochen sind alle, die mit der Gestaltung und Präsentation von Veranstaltungen mit und um Musik betraut sind.

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Landesmusikakademie Niedersachsen